Soziologie damals und heute: Karrieren, Kontroversen und Kuriositäten. Gespräch mit Karl-Dieter Opp über die „Kölner Schule“
AS Get together, 7.12.2026, 18.00-19.30 Uhr (digital)
Moderation: Gunnar Otte und Mark Lutter
Die Geschichtsschreibung der Soziologie in Deutschland betrachtet die von René König begründete „Kölner Schule“ als Keimzelle der analytisch-empirischen Soziologie in den Nachkriegsjahrzehnten. Doch was zeichnete die Kölner Schule eigentlich aus? Wer gehörte dazu? Wie homogen waren die Vorstellungen von guter Soziologie damals in Köln? Welche Vision verfolgte René König, den man selbst gar nicht als Vertreter der analytischen Wissenschaftstheorie erachten würde?
Wir sprechen darüber mit Karl-Dieter Opp, der von 1959 bis 1963 an der Universität zu Köln Soziologie studierte und 1967 bei René König promovierte. Im Laufe des Get together öffnen wir das Gespräch für weitere Beiträge und Fragen rund um die Kölner Schule. Wir möchten etwas darüber erfahren, wie der Geist der Kölner Schule über die Jahrzehnte weitergetragen und modifiziert wurde. Wie steht es aktuell darum: Welches Profil hat die Kölner Soziologie heute? Und ganz allgemein: Gibt es heute eigentlich noch „Schulen“ der Soziologie?
Mit der neuen Reihe „Soziologie damals und heute: Karrieren, Kontroversen und Kuriositäten“ möchten wir mehr noch als sonst die verschiedenen Generationen der AS-Mitgliedschaft im lockeren Gespräch miteinander verbinden. Anekdotische Evidenz ist ausdrücklich erwünscht!
Das Get together richtet sich an Mitglieder der Akademie für Soziologie. Die Einwahldaten werden wenige Tage vor dem Termin per E-Mail bekannt gegeben.
Image: Ein Sommervergnügen der Göttinger Studenten in Mariaspring. Holzstich nach C. Grote, 1889. iStock.com/clu
